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Echter Wandel braucht unternehmerisches Handeln

Erst durch unternehmerische Aktivität wird Nachhaltigkeit alltagstauglich – etwa durch neue, klimafreundliche Dienstleistungen oder geschlossene Materialkreisläufe.

56 Prozent

der Unternehmen in Deutschland halten ihr Geschäftsmodell für gefährdet.

Quelle: IW-Studie, 2025

45 Prozent

der Unternehmen bemängeln unzureichende politische Rahmenbedingungen.

Quelle: IW-Studie, 2025

Wir brauchen Investitionen –
aus öffentlicher und privater Hand:

Obwohl sich viele Unternehmen auf den Weg machen, gibt es deutliche Herausforderungen:

Allein im Rahmen der Strategie des Clean Industrial Deal der Europäischen Union sollen in den nächsten 3 Jahren allein aus EU-Mitteln 100 Milliarden Euro zusätzlich investiert werden. Diese dienen als Hebel für private Investitionen. Der zusätzliche Investitionsbedarf in der EU ist auch darüber hinaus hoch – noch mindestens bis zur Mitte des Jahrhunderts. Im Durchschnitt werden bis 2045 über alle Sektoren in der EU hinweg einer Berechnung zufolge 147 Milliarden an zusätzlichen Investitionen nötig sein.

74 Prozent der Mittel müssen, so die Schätzung in der gleichen Studie, von privatwirtschaftlichen Investoren und Unternehmen kommen, im Gegensatz zu 26 Prozent aus staatlicher Hand.

»Im Durchschnitt werden bis 2045 über alle Sektoren in der EU hinweg einer Berechnung zufolge 147 Milliarden an zusätzlichen Investitionen nötig sein.«

Unternehmen zwischen Transformation und Verantwortung

Durch die Privatwirtschaft ist mit einer engen Verflechtung von zentralen Herausforderungen zu rechnen – Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel und geopolitische Krisen. Unternehmen müssen daher einerseits ihre Geschäftsmodelle transformieren und andererseits Verantwortung für die gesellschaftlichen Folgen übernehmen.

Transformation als Chance
Neue Technologien, klimafreundliche Dienstleistungen oder geschlossene Materialkreisläufe bieten Unternehmen die Möglichkeit, sich zukunftsfähig aufzustellen und gleichzeitig einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten.

Verantwortung für die Gesellschaft
Gleichzeitig stehen Unternehmen in der Pflicht, die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihres Handelns mitzudenken. Sie gestalten Rahmenbedingungen mit – ob durch Corporate Political Responsibility, nachhaltige Investitionen oder die aktive Mitwirkung an politischen Prozessen.

Demokratie als Standortfaktor für die Wirtschaft

Angesichts zunehmender Erfolge der rechtsextremen AfD fragen sich Unternehmen, wie sie zur Demokratie in Deutschland beitragen können. Workshops zu Desinformations-Prävention sind ein gutes Beispiel, was Arbeitgeber konkret tun können. Wir glauben: Demokratie – mit wichtigen Elementen wie unternehmerischer Freiheit, Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit – ist ein zentraler Standortfaktor für wertvolles Wirtschaften. Hier finden Sie dazu weiterführende Informationen:

Demokratieförderung: Landkarte des Handelns
Forscher der Universität St. Gallen und Scholz & Friends haben 2024 Möglichkeiten gesammelt, wie Unternehmen ins Handeln kommen können. Zur Website

Business Council for Democracy
Der BC4D bietet Ressourcen zum Thema Demokratieförderung für Unternehmen. Zur Website

Sie treffen Entscheidungen in einem Unternehmen und wollen mit uns in Austausch treten? Sie suchen nach Möglichkeiten, sich zu positionieren? Sie möchten mehr relevante Beispiele aus der Praxis einbringen oder haben andere Anregungen? Schreiben Sie uns! Wir organisieren regelmäßig Workshops und vertrauliche Formate, bei denen Entscheidungungsträger und Experten und ermöglichen damit Diskussion und Orientierung.